Brand & Visual: was du wissen solltest
Brand- und Visual-Designer verantworten das äußere Erscheinungsbild eines Produkts und die visuelle Markensprache über verschiedene Touchpoints hinweg.
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Typische Aufgaben
Dazu gehören visuelle Identität, Illustration, Marketing-Assets und die Konsistenz der Marke über Website, App und Kampagnen hinweg. Die Rolle überschneidet sich häufig mit Marketing und ist etwas seltener rein produktseitig verankert als Product Design.
Sie arbeiten häufig mit externen Agenturen oder Freelancern zusammen und pflegen Styleguides, an denen sich andere Teams orientieren. Der Beruf verlangt neben gestalterischem Können auch ein Gespür dafür, wie eine Marke auf verschiedenen Kanälen konsistent wirkt.
Aktuelle Lage am Stellenmarkt
Auf Atlas sind gerade 166 offene Stellen im Bereich Brand & Visual für Designer:innen gelistet, ausgeschrieben von 125 Arbeitgebern.
Die meisten Angebote gibt es derzeit in Hamburg, München und Stuttgart.
13 Stellen sind ganz oder überwiegend remote möglich.
Arbeitgeber mit offenen Stellen
Cordes Consulting GmbH7 Stellen- Goingbeyond6 Stellen
- Adbaker GmbH4 Stellen
- Dieseo GmbH4 Stellen
- Liganova Horizon4 Stellen
ADBAKER3 Stellen
Jobgether3 Stellen- Jungvonmatt3 Stellen
Nach Stadt
Verwandte Fachrichtungen
Was Product Designer im Alltag machen
Der Alltag umfasst Nutzerforschung, das Skizzieren und Testen von Lösungen, den Bau von Prototypen und die Pflege eines Designsystems, das über mehrere Features hinweg konsistent bleibt. Ein großer Teil der Arbeit ist Zusammenarbeit: mit Product an der Priorisierung, mit Engineering an der Umsetzbarkeit.
UX Researcher konzentrieren sich stärker auf die Forschungsseite, Brand- und Visual-Designer auf das äußere Erscheinungsbild und die Markensprache eines Produkts. In kleinen Teams verläuft die Trennung selten sauber, ein und dieselbe Person recherchiert, gestaltet und pflegt oft auch das Designsystem.
Wie AI die Designarbeit verändert
AI-Werkzeuge beschleunigen das Prototyping erheblich, aus einer groben Idee wird in kurzer Zeit ein klickbarer Entwurf. Das nimmt Designern einen Teil der reinen Ausführung ab und verschiebt den Wert Richtung Urteilsvermögen: welche Lösung tatsächlich das Problem eines Nutzers löst.
Gleichzeitig steigt der Anspruch an Geschwindigkeit, wenn ein Entwurf in Stunden statt Tagen entsteht, wird die Fähigkeit wichtiger, schnell zwischen guten und mittelmäßigen Optionen zu unterscheiden.
Einstieg: Portfolio statt Abschluss
Ein Design- oder Kunststudium hilft, ist aber selten Bedingung. Entscheidend ist fast immer ein Portfolio mit zwei bis drei Projekten, die den eigenen Prozess zeigen: vom Problem über die Recherche bis zur finalen Lösung, inklusive der Entscheidungen, die dazwischen getroffen wurden.
Viele Designer kommen quer ein, aus Grafikdesign, Frontend-Entwicklung oder über ein Praktikum, das in eine Junior-Rolle mündet.
Gehalt und Equity
Gehälter werden individuell verhandelt und hängen von Erfahrung, Fachrichtung und Firmengröße ab. Equity in Form von VSOP kommt bei Startups und Scale-ups auch für Design-Rollen häufig als Baustein dazu. In Konzernen und größeren Scale-ups ist dagegen ein höherer Fixgehalt ohne Equity üblicher.
Bewerbung: Portfolio Review und Design Challenge
Kernstück ist fast immer eine Portfolio-Review, in der du zwei bis drei Projekte im Detail vorstellst und deine Entscheidungen begründest. Manche Firmen ergänzen das um eine kleine Design-Challenge, entweder live oder als Take-home, bei der du eine konkrete Aufgabe löst.
Häufige Fragen
Brauche ich ein Designstudium, um Product Designer zu werden?
Nein, ein Studium hilft, ist aber keine Voraussetzung. Entscheidend ist ein Portfolio, das deinen Designprozess an zwei bis drei Projekten zeigt.
Was unterscheidet UX Research von Product Design?
UX Researcher konzentrieren sich auf das Verstehen von Nutzerbedürfnissen durch Interviews, Tests und Studien, Product Designer setzen die Erkenntnisse in konkrete Interfaces um. In kleineren Teams übernimmt oft eine Person beides.
Wie verändert AI die Arbeit als Designer?
AI-Werkzeuge beschleunigen Prototyping und einfache Ausführung stark, wichtiger wird dadurch das Urteilsvermögen: welche Lösung ein echtes Nutzerproblem löst, statt nur gut auszusehen.
Was zeigt man am besten in einer Portfolio-Review?
Am wichtigsten ist der Prozess: wie du ein Problem verstanden, mehrere Optionen abgewogen und dich für eine Lösung entschieden hast. Das fertige Interface allein reicht selten.
Fazit
Wer Nutzerprobleme versteht, Entwürfe schnell testet und AI-Werkzeuge für Tempo statt als Ersatz für eigenes Urteilsvermögen nutzt, hat in dieser Rolle aktuell gute Chancen.
Lass Atlas für dich suchen.
Sag in einem Satz, was du suchst. Atlas gleicht Stellen mit deinen Wünschen ab und meldet sich mit passenden Treffern.