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Jobs im Bereich Maler & Lackierer für Ausbau-Profis

Aktuell findest du hier 4 offene Stellen im Bereich Maler & Lackierer für Ausbau-Profis bei 4 Arbeitgebern. Die neueste ist vom 16.9.2026. Sag Atlas, was dir wichtig ist. Dein Agent prüft Gehalt, Weg und Bedingungen und bewirbt sich mit dir.

Ratgeber

Maler & Lackierer: was du wissen solltest

Maler:innen und Lackierer:innen gestalten und schützen Wände, Decken und Fassaden.

Inhalt9

Aufgaben als Maler:in und Lackierer:in

Zur Arbeit gehören Anstrich, Tapezieren, Lackieren von Holz- und Metallbauteilen sowie Beschichtungen für Fassaden und Böden. Viele Betriebe bieten Spezialisierungen an, etwa auf Fassadendämmung oder dekorative Techniken.

Wer sich auf Fassadendämmung spezialisiert, profitiert von der wachsenden Nachfrage nach energetischer Sanierung. Andere Maler:innen konzentrieren sich auf Innenräume, etwa in der Renovierung bewohnter Wohnungen, wo Sauberkeit und Kundenkontakt besonders wichtig sind. Wer zusätzlich Lackierarbeiten an Metall oder Holz beherrscht, erweitert die eigenen Einsatzmöglichkeiten deutlich.

Aktuelle Lage am Stellenmarkt

Auf Atlas sind gerade 4 offene Stellen im Bereich Maler & Lackierer für Ausbau-Profis gelistet, ausgeschrieben von 4 Arbeitgebern.

Die meisten Angebote gibt es derzeit in München.

Arbeitgeber mit offenen Stellen

  • A.T.U Auto-Teile-Unger1 Stelle
  • Martin Faßnacht GmbH1 Stelle
  • ST Engineering Applied Solutions GmbH1 Stelle
  • Wandmanufaktur - Thomas Beideck1 Stelle

Nach Stadt

Was man im Ausbau macht

Maler:innen und Lackierer:innen streichen, tapezieren und beschichten Wände und Fassaden, Fliesenleger:innen und Bodenleger:innen verlegen Fliesen, Parkett und andere Beläge, Trockenbauer:innen ziehen Wände und Decken aus Gipskarton hoch, und Tischler:innen fertigen Möbel und Einbauten. Fassadenbauer:innen und Stuckateure übernehmen die Gestaltung von Außenfassaden.

Die Arbeit findet meist in der Endphase eines Bauprojekts statt, wenn Rohbau und Haustechnik schon stehen, oder bei Renovierungen in bewohnten Objekten. Viele Ausbaugewerke arbeiten eng mit anderen Handwerkern zusammen, etwa wenn Trockenbauer:innen die Wände für die Elektroinstallation vorbereiten.

Ausbildung und Anerkennung

In Österreich beginnt der Weg mit einer Lehre, etwa als Maler:in und Beschichtungstechniker:in, Fliesenleger:in oder Tischler:in, abgeschlossen mit der Lehrabschlussprüfung. In Deutschland läuft die Ausbildung im dualen System über die Handwerkskammer und endet mit der Gesellenprüfung, bei Tischler:innen auch als Ausbildung zum Schreiner-Gesellen in manchen Regionen genannt.

Wer einen eigenen Betrieb führen will, legt die Meisterprüfung ab. Ausländische Abschlüsse werden in Österreich über die Wirtschaftskammer, in Deutschland über die Handwerkskammer anerkannt. Ein Einstieg als Hilfskraft ist auch ohne formale Anerkennung möglich, etwa im Trockenbau oder bei einfacheren Malerarbeiten.

Typische Arbeitgeber

Die meisten Stellen bieten spezialisierte Ausbaubetriebe: Malerfirmen, Fliesenlegerbetriebe, Trockenbauunternehmen und Tischlereien. Dazu kommen größere Baukonzerne mit eigener Ausbauabteilung sowie Möbelhersteller und Schreinereien mit Werkstattfertigung.

Renovierungs- und Sanierungsbetriebe sind ein wachsendes Feld, gerade in Städten mit viel Bestandsbau. Auch Hotelketten und größere Immobilienverwaltungen beschäftigen eigenes Ausbaupersonal für laufende Instandhaltung.

Arbeitszeit und Bezahlung

Ausbauarbeit ist meist reine Tagesarbeit mit täglicher Heimkehr, weniger saisonabhängig als der Rohbau, weil viele Arbeiten auch innen und im Winter erledigt werden können. Größere Projekte außerhalb der eigenen Region können dennoch Montage mit Übernachtung bedeuten.

Die Bezahlung richtet sich in Österreich nach dem jeweiligen Kollektivvertrag des Gewerbes, in Deutschland nach den Tarifverträgen des Maler-, Tischler- oder Ausbauhandwerks, die regional verhandelt werden. Akkordlohn oder Prämien für Fliesenleger:innen und Bodenleger:innen sind in manchen Betrieben üblich.

Worauf du bei Stellenangeboten achten solltest

Achte auf die Werkzeugausstattung, ob Arbeitskleidung gestellt wird und wie mit Akkord- oder Stücklohn umgegangen wird, falls der Betrieb so arbeitet. Bei Tischlereien lohnt ein Blick auf die Werkstattausstattung, etwa CNC-Maschinen für die Möbelfertigung.

Frag nach, wie planbar die Projekte sind und ob der Betrieb eher im Neubau oder in der Sanierung tätig ist. Sanierungsprojekte in bewohnten Objekten erfordern oft mehr Kundenkontakt als reine Neubauarbeit.

Häufige Fragen

Brauche ich für den Ausbau eine abgeschlossene Lehre?

Für die Facharbeit ja, für einfachere Tätigkeiten wie Vorarbeiten im Trockenbau oder Grundierarbeiten reicht oft eine Anstellung als Hilfskraft, aus der sich später eine Lehre entwickeln kann.

Arbeiten Fliesenleger:innen und Bodenleger:innen im Akkord?

In manchen Betrieben ja, vor allem bei größeren Flächen. Andere zahlen einen festen Stundenlohn nach Kollektiv- oder Tarifvertrag. Das lohnt sich, direkt im Bewerbungsgespräch zu klären.

Ist Ausbauarbeit weniger saisonabhängig als Rohbau?

In der Regel ja, weil viele Ausbauarbeiten in Innenräumen stattfinden und wetterunabhängig sind. Ganz ausgeschlossen ist eine ruhigere Winterphase trotzdem nicht, je nach Auftragslage des Betriebs.

Was macht ein:e Fassadenbauer:in oder Stuckateur:in?

Sie gestalten und dämmen Außenfassaden, etwa mit Wärmedämmverbundsystemen, Putz oder Stuckelementen, und arbeiten damit an der Schnittstelle zwischen Ausbau und energetischer Sanierung.

Fazit

Ausbau ist das Gewerk, in dem sich handwerkliches Können am direktesten in sichtbaren Ergebnissen zeigt. Mit Lehrabschluss und etwas Erfahrung stehen dir spezialisierte Betriebe genauso offen wie Tischlereien mit eigener Werkstatt.

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