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Jobs im Bereich Dach & Holzbau für Bau-Fachkräfte

Aktuell findest du hier 3 offene Stellen im Bereich Dach & Holzbau für Bau-Fachkräfte bei 3 Arbeitgebern. Die neueste ist vom 1.9.2026. Sag Atlas, was dir wichtig ist. Dein Agent prüft Gehalt, Weg und Bedingungen und bewirbt sich mit dir.

Ratgeber

Dach & Holzbau: was du wissen solltest

Zimmerer:innen und Dachdecker:innen sorgen für den wetterfesten Abschluss jedes Gebäudes.

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Arbeit an Dach und Holzkonstruktion

Zimmerer:innen bauen Dachstühle und Holzkonstruktionen, Dachdecker:innen decken das Dach ein und dichten es ab, Spengler:innen übernehmen Blecharbeiten wie Dachrinnen. Die Arbeit findet meist in der Höhe statt, mit entsprechender Absturzsicherung.

Zimmerer:innen mit Erfahrung im Holzbau werden zunehmend auch für den Bau von Holzhäusern und Aufstockungen gesucht, weil Bauen mit Holz an Bedeutung gewinnt. Dachdecker:innen profitieren zusätzlich von der wachsenden Nachfrage nach Dachsanierungen mit besserer Dämmung.

Aktuelle Lage am Stellenmarkt

Auf Atlas sind gerade 3 offene Stellen im Bereich Dach & Holzbau für Bau-Fachkräfte gelistet, ausgeschrieben von 3 Arbeitgebern.

Arbeitgeber mit offenen Stellen

  • Atalanta Group1 Stelle
  • PolyTALENT GmbH1 Stelle
  • Zehrer Holz- und Fertighaus GmbH1 Stelle

Was man am Bau macht

Maurer:innen errichten den Rohbau, Zimmerer:innen bauen Dachstühle und Holzkonstruktionen, im Tiefbau entstehen Straßen, Kanäle und Fundamente, und Poliere oder Bauleiter:innen koordinieren die Baustelle als Ganzes. Dazu kommen Spezialgewerke wie Gleisbau, Schalungsbau oder das Bedienen von Baumaschinen und Baggern.

Der Arbeitsalltag spielt sich fast immer auf der Baustelle ab, oft im Freien und wetterabhängig. Mit steigender Erfahrung übernehmen viele die Anleitung kleinerer Trupps, bevor sie in Richtung Vorarbeiter:in, Polier:in oder Bautechniker:in wechseln.

Ausbildung und Anerkennung

In Österreich beginnt der Weg mit einer Lehre, etwa als Maurer:in, Zimmerer:in oder Tiefbauer:in, abgeschlossen mit der Lehrabschlussprüfung. In Deutschland läuft die Ausbildung in den entsprechenden Bauberufen dual über die Handwerkskammer oder Bauinnung und endet mit der Gesellenprüfung.

Wer Richtung Bauleitung oder Poliersteht will, bildet sich meist mit einer Polier- oder Werkmeisterausbildung weiter, alternativ über ein berufsbegleitendes Bautechnik-Studium. Ausländische Abschlüsse werden in Österreich über die Wirtschaftskammer, in Deutschland über die Handwerkskammer anerkannt, ein Einstieg als Bauarbeiter:in oder Helfer:in ist auch ohne formale Anerkennung möglich.

Typische Arbeitgeber

Die größten Arbeitgeber sind Bauunternehmen jeder Größe, von regionalen Betrieben bis zu bundesweiten Baukonzernen, dazu Tiefbau- und Straßenbaufirmen, Zimmereien und Dachdeckerbetriebe. Öffentliche Auftraggeber wie Gemeinden und Straßenbauämter beschäftigen ebenfalls eigenes Baupersonal.

Größere Baukonzerne bieten oft strukturierte Aufstiegswege bis zur Bauleitung und eigene Ausbildungswerkstätten, kleinere Betriebe mehr Abwechslung und kürzere Entscheidungswege.

Arbeitszeit und Bezahlung

Bauarbeit ist stark saisonal geprägt: In den Wintermonaten kann es je nach Witterung und Auftragslage ruhiger werden, dafür sind die Sommermonate meist voll ausgelastet. Viele Stellen erfordern Montage mit Übernachtung, wenn die Baustelle weiter entfernt liegt, andere sind reine Tagesarbeit auf lokalen Baustellen.

Die Bezahlung richtet sich in Österreich nach dem Kollektivvertrag der Bauindustrie oder des Baugewerbes, in Deutschland nach den Bautarifverträgen, die von der IG BAU mit den Arbeitgeberverbänden verhandelt werden. Dazu kommen oft Auslösen für Montage und Zulagen für Erschwernis oder Winterarbeit.

Worauf du bei Stellenangeboten achten solltest

Achte auf die Ausstattung mit Maschinen und Schutzausrüstung, ob und wie Montage mit Übernachtung vergütet wird, und wie der Betrieb mit der Winterpause umgeht, etwa über Kurzarbeit oder durchgehende Beschäftigung.

Ein Blick auf laufende und geplante Projekte zeigt, wie stabil die Auftragslage ist. Betriebe mit eigener Ausbildungswerkstatt investieren meist auch in die Weiterbildung ihrer Fachkräfte.

Häufige Fragen

Muss ich am Bau immer auf Montage?

Nicht zwangsläufig. Viele Stellen bei lokalen Bauunternehmen oder im Tiefbau der eigenen Region sind reine Tagesarbeit. Montage mit Übernachtung betrifft eher größere, überregionale Projekte.

Was passiert im Winter mit meinem Job am Bau?

Das hängt vom Betrieb ab. Manche Firmen setzen auf Kurzarbeit oder Winterarbeitslosengeld, andere beschäftigen ihr Personal ganzjährig mit Innenausbau oder Wartungsarbeiten. Frag im Bewerbungsgespräch gezielt danach.

Brauche ich für Baumaschinen einen speziellen Führerschein?

Für viele Baumaschinen und Bagger ist ein entsprechender Führerschein oder Berechtigungsnachweis nötig, den manche Betriebe auch berufsbegleitend finanzieren.

Wie werde ich vom Facharbeiter zum Polier oder zur Polierin?

Über eine Polier- oder Werkmeisterausbildung nach einigen Jahren Berufserfahrung, teils auch über ein berufsbegleitendes Studium der Bautechnik. Viele Betriebe unterstützen diesen Weg aktiv.

Fazit

Bau bleibt einer der Bereiche, in denen Erfahrung schnell in mehr Verantwortung und bessere Konditionen übersetzt wird. Ob Rohbau, Tiefbau oder Dach: Wer sich weiterbildet, hat gute Chancen auf Polier- oder Bauleitungspositionen.

Lass Atlas für dich suchen.

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